Osteopathischer Befund und Therapie
Die osteopathische Befundung und Therapie wird von der Berliner Akademie
für osteopathische Medizin der DGMM gelehrt.
Die Osteopathie (= am Knochen leidend) wurde um 1870 vom Chirurgen
A. T. Still erstmals entwickelt.
Sie besteht aus drei Säulen:
- parietale Osteopathie
„wandständig“ benachbarte oder verbundene Komponenten betreffend
- viszerale Osteopathie
die inneren Organe mit ihren Anheftungen betreffend
craniosakrale Osteopathie
den Schädel (cranium) bis zum Kreuzbein (sacrum) mit allen dazwischen
liegenden Bereichen
Bei der Befundung und Anamnese werden in einem festgelegten Schema
ausführlich Funktionsstörungen aufgesucht, dokumentiert und nach jeweiliger
Aktualität die folgende Behandlung festgelegt.
Bei der Behandlung wird nach dem Prinzip des "Aufräumens" der
funktionellen Störung und aller diese beeinflussenden Faktoren vorgegangen.
Dabei werden parietale, viszerale und craniosakrale sowie klassische
manualtherapeutische Techniken und Verfahren angewandt.
Bei der osteopathischen Behandlung werden Störungen, Bewegungen und
Spannungen im Körper und mit den Händen aufgespürt. Blockaden in allen
Systemen des Körpers gelöst und die Selbstheilungskräfte des Patienten
mobilisiert. Die Anzahl der Behandlungen variiert je nach Beschwerdebild.

